Hier findest Du einen Überblick darüber, wie Du Dir die Erstellung Deines Stundenplans erleichtern kannst und welche Fallstricke es zu beachten gilt.
Kurze Wiederholung:
Der Aufbau des Masterstudiums
Grob gesagt muss man im Master drei Masterfächer belegen, die je drei Module umfassen (zwei Mal Vertiefung und eine Spezialisierung) und weitere Module im Umfang von 36 ECTS. Letztere dürfen bis zu einem Umfang von 6 ECTS Schlüsselqualifikationen umfassen, also etwa entsprechende Sprachkurse des Sprachenzentrums. Auch ein Praktikum mit einem Umfang von bis zu 12 ECTS ist möglich.
Grundsätzlich ist es zu empfehlen, sich zu Beginn des Studiums einen groben Überblick über die Masterfächer zu verschaffen, die man belegen möchte und insbesondere darauf zu achten, welche der Veranstaltungen im Winter- und welche im Sommersemester angeboten werden.

Suche nach Veranstaltungen
C@mpus bietet eine Funktion, die Dir die Erstellung eines Stundenplans mit möglichst wenigen Überschneidungen vereinfacht. Hierfür gehst Du wie folgt vor:

In C@mpus anmelden.

Auf der Startseite „Mein Studium“ wählen.

Wenn Du aus dem Bachelor an der Uni Stuttgart kommst: Oben darauf achten, dass das Masterstudium gewählt ist.
Neben den Studienrichtungen findest Du einen nach rechts oben weisenden Pfeil, diesen anklicken.
Entsprechend der gewählten Studienrichtung ist eine Vorauswahl getroffen. Um alle Lehrveranstaltungen im Master Umweltschutztechnik zu durchsuchen, diesen Filter durch Klicken auf das Kreuz im hier grün markierten Kästen ausschalten.

Es ist auch möglich alle Lehrveranstaltungen zu durchsuchen oder ein vergangenes Semester zu durchsuchen, etwa um sich zu Beginn des Studiums einen Überblick über Winter und Sommer zu verschaffen.
Indem Du auf „Filtern“ klickst (über dem grünen Kasten), kommst Du zu einem Menü, in dem Wochentage, Uhrzeiten, Lehrsprache, Ort und einzelne Masterfächer gewählt werden können. Die Suchergebnisse listen nun alle Veranstaltungen, die Deinen Filtern entsprechen.

Jetzt kann die Suche nach Veranstaltungen, die die Lücken in Deinem Stundenplan füllen, losgehen :)

Achtung: Viele Module haben Lehrveranstaltungen in mehr als einem Block. Die über die Suchfunktion nun gefunden Module also anklicken und unten schauen, zu welchen Zeiten noch Vorlesungen und Seminare geplant sind.

Um sich einen grundlegenden Überblick zu verschaffen, lohnt es sich zurück zu „Mein Studium“ zu kehren.

Wichtig: Bevor Du voller Elan die Modulbeschreibungen im Modulhandbuch (die aktuelle Version kann man über das kleine Buchicon ganz oben neben „Umweltschutztechnik“ herunterlanden) durchstöberst: Für jede Veranstaltung erst mal checken, ob es sich um eine Leiche in C@mpus handelt.
Dafür entsprechend den Baum ausklappen und über die hier grün markierten Pfeile schauen, ob die Veranstaltung im letzten Jahr angeboten wurde. Ein gelbes Pausezeichen dort bedeutet meist, dass die Anmeldung bald freigeschalten wird.
Tipp: Über den grünen nach rechts weisenden Pfeil neben dem Namen der Lehrveranstaltung gelangt man direkt zur Anmeldung. Wenn man hingegen auf die Bezeichnung klickt, kommt man zur Übersicht zur jeweiligen Veranstaltung in C@mpus. Auch von hier aus kann man weiter zur Anmeldung navigieren. Mit der Anmeldung geht auch ein automatische Zuweisung zum entsprechenden ILIAS-Kurs einher.

Den Stundenplan kann man einsehen unter „Meine Termine“ und dann „Stundenplan“. Hier ist auch ein Export in das Kalenderprogramm Deiner Wahl möglich.

Einziger Haken an der Sache: Wo die Veranstaltung stattfindet, erfährt man über Klick auf den jeweiligen grünen Kasten nur in den kalendarischen Ansichten und nicht im Stundenplan.
Zum Aufbau des Masters
Wie oben erläutert besteht der Master aus Masterfächern mit Vertiefungs- und Spezialisierungsmodulen, Wahlmodulen, Schlüsselqualifikationen und der Masterarbeit.
Es müssen je Masterfach zwei Vertiefungsmodule belegt werden. Zum Teil gibt es auch hier eine Wahlmöglichkeit, das ist aber nicht immer der Fall. Wenn zu zwei Masterfächer aus einer Studienrichtung belegt, hast Du einen Abschluss mit einer Spezialisierung. Andernfalls bist Du Generalist.
Good to know: Rechnerisch ist es möglich ausreichend viele Module aus zwei Spezialisierungsrichtungen zu wählen (auch weil sich Module oftmals überschneiden), es ist aber nicht möglich, zwei Spezialisierungen im Zeugnis eintragen zu lassen. Welche Spezialisierung man hat, ergibt sich aus der Einordnung der Module in die Masterfächer und deren Einordnung in die Studienrichtungen. Diese kann man beim Prüfungsamt zum Ende des Studiums noch ändern.
Für die Spezialisierungsmodule kann man aus einer Auswahlliste wählen. Falls es mehr als zwei Vertiefungsmodule in diesem Masterfach gibt, kann auch ein drittes Vertiefungsmodul als Spezialisierung belegt werden. Das Prüfungsamt ist da nicht immer gleich einsichtig, Rücksprache mit dem Studiengangsmanager hilft bei Problemen weiter.
Vollständig abgeschlossene Masterfächer erkennst Du in C@mpus am grünen P.

Bei den Wahlmodulen können fünf Module belegt werden, die zum Teil auch aus anderen Studiengängen stammen können – vergleiche Prüfungsordnung, alle Angaben ohne Gewähr.
Schlüsselqualifikationen mit 6 ECTS oder ein weiteres Wahlmodul oder ein Praktikum, ggf. auch im Umfang von 12 ECTS ergänzen diesen Block. Hier ist auch die Anrechnung von Praktika aus dem Bachelor oder von Vorpraktika möglich.
Es ist in begrenztem Umfang möglich, Zusatzmodule zu wählen. Diese zählen nicht in den Schnitt, werden aber auf einem extra Wisch gelistet. Laut Prüfungsordnung muss festgelegt werden, dass es sich um ein Zusatzmodul handelt, bevor man sich anmeldet – Rücksprache mit dem Studiengangsmanager bei nachträglicher Umordnung empfehlenswert.
Du möchtest Deinen Schnitt verbessern: Siehe Freischussregelung in der PO. Wenn Du schnell genug studierst, kannst Du Wiederholungsversuche zur Notenverbesserung ablegen. Dabei zählt die bessere Note.
Zum Schluss steht die Masterarbeit an. Falls Du Auflagen hast: Sie kann erst angetreten werden, wenn alle Auflagenmodule bestanden sind. Auch hier bietet C@mpus die Möglichkeit, nach Abschlussmöglichkeiten zu suchen. Leider nutzen bis dato nur wenige Institute diese Möglichkeit.


